Lebensversicherung als Kapitalanlage zur Altersvorsorge

Eine Lebensversicherung wird häufig nicht nur zur Absicherung im Todesfall des Versicherten für die Familie aufgenommen, sondern dient zunehmend auch als Kapitalanlage. Die zu einer festgelegten Zeit ausgeschüttete Versicherungssumme wird somit als alternative Form der Altersvorsorge genutzt.

Rentner flickr (c) garryknight CC-Lizenz

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Es gibt viele Arten von Lebensversicherungen, deren Konditionen dem persönlichen Bedarf angepasst werden. Neben einer Risikoversicherung, mit der in erster Linie die Familienangehörigen vor finanziellen Ausfällen im Todesfall des Versicherten geschützt werden sollen, ist die Lebensversicherung auch als Form der Kapitalanlage eine beliebte Alternative für Sparer, die ihre Altersvorsorge aufstocken wollen.

Ausschüttung der Versicherungssumme im Erlebensfall

Meistens werden diese Lebensversicherungen auf zwei mögliche Fälle ausgerichtet, entweder wie bei einer Risikolebensversicherung auf den Tod des Versicherten oder aber den sogenannten Erlebensfall. Hierbei wird ein bestimmter Termin bei Vertragsabschluss festgelegt, an dem eine ebenfalls im Vorhinein vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt wird, ungeachtet der weitergehenden Lebenserwartung oder -situation. Auf diesen Erlebensfall richten sich die oft langen Ratenzahlungen aus, so dass sie einer Art Sparmodell entsprechen. Allerdings wird die Versicherungssumme nicht den sich ändernden Umständen während der Vertragslaufzeit, beispielsweise der Inflation, angepasst.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die aufgeschobene Rentenversicherung als Altersvorsorge: Ab dem festgelegten Termin werden Rentenzahlungen basierend auf den vorherigen Einzahlungsbeträgen fällig, wobei jedoch oftmals die ausgezahlten Leistungen aufgrund des Todesfalles nicht die eingezahlte Gesamtsumme erreichen. Sollte der Todesfall hierbei vor dem Erlebensfall eintreten, werden meistens die bisherigen Raten an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Als Form der betrieblichen Altersversorgung ist auch die Direktversicherung ein gute Möglichkeit, für eine zusätzliche Rente zu sorgen. Hierbei versichert der Arbeitgeber einen Mitarbeiter in Hinsicht auf das Alter, eine mögliche Arbeitsunfähigkeit oder die Absicherung der Hinterbliebenen.

Zusätzliche Rente aus der Lebensversicherung

Als Kapitalanlage zur Altersvorsorge gibt es sicherlich lukrativere Geldkonzepte, doch eine Lebensversicherung kann für sich das Argument der Sicherheit beanspruchen. In einem solchen Modell muss man nicht unvorhergesehene Spekulationsmisserfolge beachten oder Gefahr laufen, das eingezahlte Geld nicht ausgeschüttet zu bekommen.

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