Tierversicherungen im Überblick

Haustiere machen viel Freude und sind im besten Fall ein echter Teil der Familie. Doch wie bei jedem Familienmitglied muss man auch hier für den Eventualfall vorsorgen – eine Tierversicherung schützt bei Unfällen, bei Krankheit oder Schaden.

Hund flickr (c) Magnus Brayn CC-Lizenz

Hund flickr (c) Magnus Brayn CC-Lizenz

Eine Tierversicherung schützt den Hund, die Katze oder das Pferd im Krankheitsfall und bei entstandenen Schäden und natürlich die Tierhalter noch mehr vor möglicherweise hohen Kosten. Denn falls ein Tier etwas zerstört, einen Menschen oder ein anderes Tier verletzt oder es operiert werden muss werden die anfallenden Summen nicht unbedingt von regulären Versicherungen gedeckt und müssen von den Besitzern vollständig selbst getragen werden.

Tierhalterhaftpflicht: finanzieller Schutz vor Schäden durchs Tier

Nicht jedes Tier muss gegen mögliche Schäden, die sie anrichten könnten, versichert werden. Vögel, Katzen und Nagetiere fallen beispielsweise in der Regel unter die Privathaftpflichtversicherung. Bei Tieren, die größeren Schaden anrichten können, wird eine Hundehaftpflicht- oder auch eine Pferdehalterhaftpflichtversicherung notwendig, da der Tierhalter nach § 833 BGB für den Schaden seiner Tiere aufkommt – daher auch die genauere Bezeichnung der Tierhalterhaftpflichtversicherung. Bei Pferden sollte auch die Mitversicherung der Reitbeteiligten bedacht werden.

Eine Tierkrankenversicherung muss auch nur dann aufgenommen werden, wenn damit zu rechnen ist, dass sich eine Behandlung als besonders kostenintensiv herausstellt. Auch hier sind eine Pferdekrankenversicherung und die Hundekrankenversicherung besonders hervorzuheben, wenngleich auch bei Katzen ein OP-Kostenschutz und Kostenübernahme für Impfungen oder Wurmkuren sinnvoll ist.

Tierkrankenversicherungen: Schutz vor hohen Krankenkosten

Den Landeshundegesetzen folgend kann eine Hundeversicherung in den Bundesländern Pflicht sein – Berlin und Hamburg, sowie Niedersachsen fordern derzeit eine Hundehaftpflichtversicherung von den Tierhaltern – und entsprechend haben sich die Versicherungsunternehmen auch darauf spezialisiert. Für jene Arten, die auf den Listen für gefährliche Hunde stehen, werden, wenn sie überhaupt von den Versicherern angenommen werden, oftmals hohe Zusatzgebühren fällig, womit sich die Unternehmen selbst absichern wollen.

Ungeachtet von den gesetzlichen Bestimmungen in den Bundesländern bleiben Tierversicherungen im Überblick, also Krankenversicherung, Operationsversicherung und Haftpflichtversicherung für Hunde, Katzen und Pferde, aber weiterhin eine gute Idee für Tierhalter, die nicht durch ihre Lieblinge in den finanziellen Ruin gebracht werden möchten. Denn niemand kann mit Gewissheit sagen, ob die Tiere nicht doch einmal für großen Schaden sorgen oder ernsthaft krank werden.

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Ein Kommentar to “Tierversicherungen im Überblick”

  1. Peter von hundehaftpflicht-preisvergleich.info sagt:

    Ich stimme Ihrem Artikel voll und ganz zu. Jeder Tierhalter liebt sein Tier und behandelt es wie einen Teil der Familie. Haustiere wollen beschützt werden, und im Krankheitsfall oder bei Verletzungen ist eine Tierversicherung wirklich hilfreich. Auch die Haftpflicht kann nie schaden, wenn z.B. Hunde Kosten für Andere verursachen. Man sollte nur bei der Suche nach solchen Versicherungen nicht vergessen, einen Experten zurate zu ziehen oder evtl. einen Versicherungsvergleich durchzuführen. Man will schließlich auch das beste Angebot für die eigenen Bedürfnisse finden. Grüße! Peter

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