Zahnzusatzversicherungen im Test

Zahnarztbesuche sind notwendig, doch die Behandlungen meist leider sehr teuer. Die staatlichen Krankenversicherungen decken in der Regel nur noch das Notwendigste ab. So bleiben jährlich unzählige Deutsche auf horrenden Zahnarztrechnungen sitzen. Doch schließlich ist es wichtig, die Beißerchen regelmäßig überprüfen zu lassen.

Zahnarzt flickr (c) dentalsupply CC-Lizenz

Zahnarzt flickr (c) dentalsupply CC-Lizenz

Eine private Zahnzusatzversicherung lohnt sich also in den meisten Fällen. Doch laut Stiftung Warentest sind nicht alle empfehlenswert.  In der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ wurden die Versicherungen unter die Lupe genommen, Fazit: Von 143 getesteten Tarifen erhielten nur 33 die Note „Sehr gut“. Ganze 23 angebotene Policen schnitten lediglich mit „ausreichend“ ab.

Zahnzusatzversicherung unter der Lupe

Wer eine leistungsstarke private Zahnzusatzversicherung möchte, muss als Mann mit monatlichen Kosten zwischen 18 und 41 Euro rechnen. Frauen zahlen in der Regel zwischen 19 und 49 Euro per Monat. Doch es lohnt sich. Im Falle eines Zahnersatzes mit Implantat werden rund 3.000 Euro fällig. Während die gesetzlichen Krankenkassen im Schnitt davon nur 387 Euro der Kosten übernehmen, decken leistungsstarke Zusatzversicherungen bis zu 2300 Euro ab. Laut Stiftung Warentest empfehlen sich besonders die Tarife „ZahnBest“ von Allianz, „vitaZ1“ von Central, „EZ=EZT“ von HanseMerkur, „Dental Plus“ von LVM, „Zab+Zae+Zbb=Zbe“ von ErgoDirekt sowie „Zab+Zae=Zbb“ von Neckermann.

Insbesondere Patienten, die sich im Falle von Kronen, Inlays oder Implantaten nicht auf die billigen Ausfertigungen verlassen möchten, sollten eine solche Zusatzversicherung in Betracht ziehen. Doch wie immer gilt auch hier, das Kleingedruckte genau zu lesen. Vor dem Unterzeichnen muss sichergestellt werden, welche Kosten und welche Varianten von dem jeweiligen Versicherer abgedeckt werden. Nicht jeder Versicherer zahlt Inlays und Implantate – schon gar nicht jeder Art. Andere wiederum beschränken sich auf eine bestimmte Anzahl solcher Behandlungen, und wieder andere legen Höchstbeträge fest, die per Inlay oder Implantat übernommen werden.

Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder setzen Sie trackback von Ihrer Seite.

Hinterlassen Sie Ihre Meinung